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Geschafft! Wiedereinsteigerinnen berichten

Die Wege zurück in den Beruf sind vielfältig und selten gradlinig. Hier erzählen Frauen von ihren Erfahrungen und wie es ihnen gelungen ist, den Jobstart zu meistern.

Existenz mit eigenem Atelier aufgebaut

Sabine Schur; Quelle: Sabine KoldeweyhAus der Not eine Tugend machen - so lässt sich Sabine Schurs Weg zum eigenen Atelier beschreiben. Am Anfang nähte sie Babyschuhe und fand soviel Zuspruch, dass sie sich bald an größere Dinge wagte. Heute arbeitet sie im eigenen Atelier und fertigt Leder-Accessoires für Motorradclubs an. Um Konkurrenz in Deutschland müsse sie sich dabei keine Sorgen machen, ihre Handarbeit sei zu exotisch, sagt sie.
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Vom Volkshochschul-Kursus zum Traumberuf

Renate Bodden

Mit 42 Jahren nutzte Renate Bodden noch einmal die Chance und drückte die Schulbank - an der Fachschule für Sozialpädagogik in Erkelenz. Mit viel Organisation und Disziplin hat die alleinstehende Mutter von vier Kindern nicht nur ihr Examen geschafft, sondern arbeitet nun als Leiterin einer Wohngruppe für minderjährige Mütter und ihre Kinder."Die Durststrecken haben sich gelohnt", sagt die Heinsbergerin heute.
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"In meinem neuen Job gibt es viele Optionen"

Camilla Kurschat

Camilla Kurschat ist Mutter von drei Kindern und kehrte nach 13 Jahren zurück in den Beruf. Sie arbeitet jetzt an verschiedenen Grundschulen als Gesundheitsförderin und zeigt Kindern, wie sie sich gesund ernähren und bewegen können. Die Teilnahme an einem Orientierungskurs hat die ausgebildete Ernährungsberaterin und Hauswirtschafterin bestärkt und ermutigt. "Das war eine Initialzündung", sagt die 39-Jährige heute.
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"... dann haben sie mich eingestellt!"

Margarete Albien

Margarete Albien, Jahrgang 1961, ist Gruppenleiterin für Hauswirtschaft in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Nachdem ihre Tochter mit einer schweren Hörbehinderung zur Welt kam, stellte sie ihre beruflichen Ambitionen zurück und die Familie in den Mittelpunkt. Mit Urlaubsvertretungen und Weiterbildungskursen gelang es ihr, beruflich am Ball zu bleiben. Und der Berufseinstieg, zunächst als Ausbilderin für Hauswirtschaft, klappte schneller als gedacht.
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"Abends für die Prüfung lernen, nachmittags um die Familie kümmern"

Michaela Meinz

Michaela Meinz ist Bürokauffrau und fand nach einer Qualifizierung in Teilzeit eine neue Stelle als Sachbearbeiterin. Die Arbeit ist abwechslungsreich – und befristet. Die fast 50-Jährige blickt trotzdem optimistisch in die Zukunft, mit dem Traumjob soll es in der nächsten Runde klappen.
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"Mit einem richtigen Berufsabschluss in die Selbständigkeit gehen"

Bettina Mayrose

Für die Familie gab Bettina Mayrose ihr Studium auf. Heute findet sie es schade, keinen handfesten Berufsabschluss vorweisen zu können. Das will sie jetzt nachholen. Den ersten Schritt hat die 40-Jährige bereits gemacht und arbeitet als selbständige Event-Managerin. Genutzt hat sie dafür das "komplette Orientierungsangebot für Wiedereinsteigerinnen".
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"Frauen sind stark, wenn sie etwas erreichen wollen"

Marina Gorbencis

Marina Gorbencis ist 34 Jahre alt, verheiratet, und hat eine 14-jährige Tochter. Sie kam vor fünf Jahren aus dem zentralasiatischen Kasachstan nach Deutschland. Für ihre Ausbildung zur Altenpflegerin und den Jobeinstieg hat sie hart gekämpft und nebenbei auch Deutsch gelernt. Stolz ist sie vor allem darauf, nicht aufgegeben zu haben.
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