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Netzwerke(n) für den qualifizierten Wiedereinstieg

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Familie und Beruf - Wie Sie beides vereinbaren können

Mütter (und Väter) sind mehrheitlich erwerbstätig. In Nordrhein-Westfalen meistern fast zwei Drittel aller Mütter mit minderjährigen Kindern die Balance zwischen Beruf und Familie. Von den Müttern mit Kindern unter drei Jahren waren 2010 etwa 40 Prozent berufstätig.

Wie Sie Familie und Beruf vereinbaren können, dazu erhalten Sie hier Informationen rund um die wichtigsten Themen:

  • Möglichkeiten der Kinderbetreuung in Nordrhein-Westfalen
  • Tipps für Krankheit und Notfälle sowie die Haushaltsorganisation
  • Hilfen und Rechte, wenn Sie pflegebedürftige Angehörige betreuen


Schon während der Elternzeit einsteigen

Übrigens: Sie können Ihren Wiedereinstieg auch schon beginnen, wenn Sie noch in Elternzeit sind und Elterngeld beziehen. Sie dürfen wöchentlich bis zu 30 Stunden arbeiten – entweder bei Ihrem bisherigen Arbeitgeber oder in einem anderen Betrieb oder in selbstständiger Tätigkeit. Falls Sie nicht bei Ihrem Arbeitgeber arbeiten wollen oder können, benötigen Sie aber dessen Zustimmung.

In größeren Betrieben mit mehr als 15 Beschäftigten haben Sie sogar einen Anspruch darauf, weiterhin zwischen 15 und 30 Stunden wöchentlich zu arbeiten, wenn

  • keine dringenden betrieblichen Gründe entgegenstehen,
  • Sie mehr als sechs Monate im Unternehmen tätig ist,
  • die Arbeitszeit für mindestens zwei Monate auf 15 bis 30 Wochenstunden verringert wird
  • und Sie Ihren Wunsch nach Teilzeittätigkeit dem Arbeitgeber sieben Wochen vor Beginn der Tätigkeit schriftlich mitgeteilt haben.

Wenn der Arbeitgeber nicht innerhalb von vier Wochen zustimmt oder Ihren Wunsch ablehnt, kann ein Arbeitsgericht prüfen, ob Sie einen Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung haben. Der Arbeitgeber muss dann seine Ablehnungsgründe nachweisen.

 

(zuletzt aktualisiert: 13.05.2015)