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Existenzgründung als beruflicher Wiedereinstieg

Die eigene Chefin oder der eigene Chef sein – für viele Berufsrückkehrende ist die berufliche Selbständigkeit eine attraktive Alternative, um in das Arbeitsleben zurückzukehren. Denn eine Gründung kann ein guter Weg sein, Beruf und Familie zu vereinbaren sowie berufliche Ziele und Ideen selbstbestimmt realisieren zu können.

Doch Sie sollten die Herausforderung nicht unterschätzen. Eine Gründung funktioniert in der Regel nach dem Motto „ganz oder gar nicht”. Deshalb brauchen Sie besonders in der ersten Zeit die Rückendeckung Ihrer Familie und ein gut funktionierendes Netzwerk für die Kinderbetreuung, um flexibel agieren zu können, damit Ihr Geschäft ans Laufen kommt. Sie können auch in Teilzeit oder im Nebenerwerb gründen, das erleichtert möglicherweise den Einstieg und Sie können das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt auszubauen.


Entscheidend: Ihre Gründungsidee

Entscheidend für jede erfolgreiche Gründung ist eine tragfähige Gründungsidee. Sie muss markttauglich sein und Aussicht auf wirtschaftlichen Erfolg bieten. Verwenden Sie ausreichend Zeit für die Planung der praktischen Umsetzung und Finanzierung. Dies gilt auch für die Gespräche mit den Banken, bereiten Sie sich darauf gut vor.
Neben den für Ihre Branche erforderlichen fachlichen Qualifikationen sollten Sie für eine Gründung auch persönliche Kompetenzen wie Organisationstalent, Selbstvertrauen, Durchsetzungs- und Stehvermögen mitbringen.

Die wachsende Zahl der Gründungen durch Frauen – insbesondere von Frauen ab 40 – zeigt, dass es zu schaffen ist. Gründerinnen sind zwar meist weniger risikobereit und selbstkritischer als männliche Gründer, wie verschiedene Studien zeigen. Deshalb gründen sie oftmals kleiner und anfangs weniger auf Wachstum ausgerichtet als Männer. Doch am Markt behaupten sich von Frauen gegründete Unternehmen genauso erfolgreich wie die von Männern gegründeten.


Freiwillige Versicherung gegen Arbeitslosigkeit

Seit 2006 haben Existenzgründerinnen und -gründer unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, freiwillig in der Arbeitslosenversicherung zu bleiben oder ihr beizutreten, wenn:

  • innerhalb der letzten 24 Monate vor Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit mindestens zwölf Monate ein Versicherungspflichtverhältnis bestand oder unmittelbar vor der Gründung eine Entgeltersatzleistung nach dem SGB III, zum Beispiel Arbeitslosengeld, bezogen wurde,
  • keine anderweitige Versicherungspflicht, beispielsweise aus einem Beschäftigungsverhältnis, besteht und
  • die selbstständige Tätigkeit hauptberuflich ausgeübt wird (mindestens 15 Stunden pro Woche)

Alles zur freiwilligen Weiterversicherung finden Sie auf: www.existenzgruender.de


Ausführlichere Informationen zum Thema Existenzgründung finden Sie auch in unserem Blickpunkt „Existenzgründung – eine Option für den Wiedereinstieg”.

 

(zuletzt aktualisiert: 19.08.2013)